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POLYMAP3

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Die technische Entwicklung im Bereich der Geo-Daten, -Dienste und -Software schreitet schneller voran als je zuvor. Diese neuen Anforderungen und unsere Erfahrungen aus vielen Projekten werden wir mit der neuen Produkt-Generation POLYMAP3 umsetzen.

Aktuelle Situation

Die technische Entwicklung im Bereich der Geo-Daten, -Dienste und -Software schreitet schneller voran als je zuvor. Einige interessante Faktoren wirken dabei zusammen und beschleunigen die Entwicklung. Aus unserer Sicht sind das insbesondere folgende Punkte:

  • Web-Technologien (Browser als Client, HTTP als universales Protokoll)
  • INSPIRE und GDI als rechtlicher Rahmen technische Basis
  • ALKIS und XPlanung als komplexe Anwendungsmodelle
  • der Wunsch nach immer besserer und einfacherer Integration von Fachverfahren
  • Workflow-Unterstützung
  • Open-Source-Entwicklungen (auch und gerade im kommerziellem Umfeld)

Neue Anforderungen

Einige dieser Faktoren waren und sind bei der Entwicklung der aktuellen Generation von POLYMAP-Produkten bereits eingeflossen. POLYMAP kann GDI-konforme Dienste konsumieren, mit anderen Daten verschneiden und in einer Web-basierten Auskunftslösung zusammenfassen. Dieses System hat seine Leistungsfähigkeit bei vielen Anwendungen und Installationen bewiesen. In der Praxis stellen wir jedoch fest, dass zum Teil grundlegend neue Anforderungen an POLYMAP gestellt werden:

  • Graphische Oberfläche für die Konfiguration
  • Bearbeitungsfunktionen für Sachdaten und Geometrien
  • Abgabe von Diensten (WMS, WFS)
  • direkte Darstellung von Shapefiles, Geo-Datenbanken (Postgres, Oracle, etc.) und WFS
  • Metadaten voll integriert

Aus technischer Sicht sind diese in der aktuellen Produkt-Generation nur bedingt umsetzbar. Das aktuelle POLYMAP wurde von Grund auf als Auskunftslösung konzipiert. Bearbeitungsfunktionen, Abgabe von Diensten und eigenes Mapping würden den Rahmen des aktuellen Konzeptes sprengen.

POLYMAP3

Daher ist die Entwicklung der nächsten Produkt-Generation - POLYMAP3 geplant. Auf Grund der Erfahrungen aus Projekten und vielen Gesprächen mit Anwendern möchten wir die technischen Eckpfeiler einer neuen Konzeption vorstellen und zur Diskussion geben.

Grundlagen der Konzeption:

  • Grundlage: der Endanwender braucht keine GIS-Kenntnisse, um das Auskunftssystem zu bedienen
  • Bearbeitungsfunktionen: neben dem Auskunftssystem wird es auch Bearbeitungsfunktionen (Ad-hoc-Funktionen) geben, die vom geschulten Personal zu bedienen sind
  • Konfiguration: Auskunft und Bearbeitungsfunktionen können durch Konfiguration frei den einzelnen Anwender zugeordnet werden
  • Dienste (WMS, WFS): ebenfalls durch Konfiguration können Daten als Dienste (WMS, WFS) abgegeben werden
  • Metadaten: Metadaten bilden einen integralen Bestandteil des Systems (integrieren, erfassen, abgeben)
  • Client: 100% im Standard-Web-Browser --> Plattformunabhängigkeit
  • Server: 100% Java --> Plattformunabhängigkeit
  • das Basissystem ist Open-Source

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Die klassische Auskunftssituation wird also erweitert um Bearbeitungsfunktionen und die Bereitstellung von Diensten. Daten und Funktionen werden durch Konfiguration den einzelnen Nutzern und/oder Diensten zugeordnet. Die Konfiguration wird durch eine spezielle Oberfläche unterstützt.

Diese Konzeption werden wir in den nächsten Wochen ausbauen, um sie dann in ausgewählten Projekten umzusetzen. Konkrete technische, rechtliche und organisatorisch Aspekte werden sicher in anderen Artikeln noch genauer behandelt. Ich lade alle Mitglieder der Entwicklergemeinschaft und Interessenten ein, diesen Prozess und damit das neue Produkt mitzugestalten. Die Konzeption machen wir jetzt. Jetzt ist für Sie der richtige Zeitpunkt, eigene Vorstellungen, Wünsche und Anforderungen einzubringen!


Last Updated ( Monday, 10 May 2010 11:19 )  

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